Ausgaben

#1: GOTT (Mai 2018)

Am Anfang war die Frage ….

Warum bedarf es noch einer Zeitschrift, um die Zeit, die wir teilen und Gegenwart nennen, zu kommentieren? Warum führt diese zufällige Meinung den Begriff der Literatur und die Idee der Kunst mit sich? Hat Literatur ihre Wirkmacht nicht längst überschritten und wer braucht eigentlich Kunst? Warum diese Form der Umweltverschmutzung für sogenannte Kulturleistungen, die in Wirklichkeit vielleicht eher an Nostalgie und Elitarismus grenzen? Die Antwort ist einfach: Weil ….

#2: ZUGANG (Dezember 2018)

…. Dann kam Kay-Lee.

Ein Zugang verbindet zwei Seiten. Er verbindet etwas oder jemanden mit etwas oder Anderen. Wo kein Zugang, da kein Austausch und wo kein Austausch, da kein Entstehen. Wo kein Zugang, da kein Einblick und wo kein Einblick, da kein Verstehen und wo kein Verständnis, da kein Miteinander. Wo kein Zugang, da kein Ausblick und ohne Ausblick, kein Fortschritt. Unterm Strich bleibt ohne Zugang nur ein Zustand ….

#3: AUSTEILEN (Mai 2019)

Gott ist durch, der Zugang wurde gelegt, jetzt wird ausgeteilt! ….

…. Da trotten wir nun in Morgenmantel und Latschen neben Kay-Lee her, wissen nicht wirklich wohin und was wir eigentlich austeilen sollen. Wird nicht ohnehin schon viel zu viel Unnötiges ausgeteilt? Und wird vom Notwendigen nicht viel zu wenig ausgeteilt? Wieso wird manches mehr, wenn es geteilt wird – bspw. Wissen, Krieg oder Liebe – und anderes weniger – bspw. Geld, Platz oder Sorgen? Warum wird an so wenige ausgeteilt, aber so viele werden eingeteilt? Sie wissen es nicht? Wir auch nicht. Zeit also sich zusammen zu setzen um sich damit auseinander zu setzen. …

#4: von ZEIT zu ZEITEN (Dezember 2019)

Die Zeit ist reif für den nächsten Schritt: von ZEIT zu ZEITEN

Wie kommt man von einer Zeit zur anderen, von einem Zeitpunkt zum nächsten? Zwischen zwei Zeitpunkten ist schließlich immer eine Lücke und ein Schritt übergeht diese Lücke nur. Eine Uhr macht nicht lückenlos ticktack. Sie macht tick und tack, tick___tack, tick……tack, tick . . . . . . . . tack. Hört man genau hin, kann man die Lücken in der Zeit sehen. Wie viel Lücke ist nötig, damit eine Zeit darin versinkt? Wie groß müssen Lücken werden, damit neue Zeiten daraus erwachsen können? Und was genau passiert dort in den Lücken eigentlich?

#5: ICH: 1. Person Singular (in Arbeit für Sommer 2020)

Einsendeschluss: 29. März