Hervorgehoben

Die KLiteratur ist eine Zeitschrift. In ihr setzen sich Kunst & Literatur zusammen. Und mit Gegenwart & Gesellschaft auseinander. Sie fließt über das Papier. Auf die Straßen. Fragen sind ihr Ding. Warum? Weil eine Antwort nicht einfach ist!



Hier unten geht es mit News zu uns und dem Blog weiter. Im Menü oben gilt: all you can click.

TRANSIT – Literatur am laufenden Band

Heute, am 9. April startet TRANSIT.  Ab 17:00 Uhr rollt Literatur von 30 Autor*innen auf 50 Meter LED-Laufband über den Ebertplatz. Damit wird der Ebertplatz 5 Wochen lang zur Bühne für kurze literarische Texte und erschafft damit eine individuell erlebbare öffentliche Dauerlesung – nur das ihr selbst mitlesen müsst.

Täglich von 9-2o Uhr ziehen jeweils 5 fein ausgewählte Texte in Schleife über das Band. Zwischen 20-23 Uhr gibt’s dann alle 31 Texte am Stück. Mit seinen vielen Sitzmöglichkeiten und Teilflächen wird aus dem Ebertplatz abermals ein großflächiger Open Air-Resonanzraum, denn Kultur ist weiterhin für die Öffentlichkeit gedacht. Aber kommt einfach vorbei und lest selbst.

Mehr dazu auch auf twitter.

Blog #6: Hässlich

Nach einer Kurzgeschichte von Jan Grue. Aus dem Norwegischen nacherzählt von Anna Pia Jordan-Bertinelli.

„Bin ich hässlich?“, fragte Eyolf und sah mich mit seinen kleinen, stechenden Augen an.

Eyolf hatte die Angewohnheit, mir solche intimen und schwierigen Fragen auf eine Art zu stellen, die die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse auf mich lenkte und es mir unmöglich machte, nicht zu antworten.

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Blog #5: Deutsch für Gegenwärtige

von Jonas Linnebank

Im Moment läuft “Türkisch für Anfänger” (Bora Dagtekin) auf Netflix. Zuerst ausgestrahlt wurden die drei Staffeln von 2006 bis 2008 im Ersten Deutschen Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen. Meine Freundin und ich gucken die Serie gerade und fragen uns, ob und wie die Öffentlichkeit heute darauf reagieren würde.

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Blog #4: Eine Antwort auf Philipp Hübl’s diffusen Kommentar

von Bo Franke

Eigentlich wollte ich hier diese Woche nur zwei Rassismus-kritische Podcasts empfehlen, aber aus aktuellem Anlass wurde daraus ein Brief. Der Anlass? Am 21.3.21 veröffentlichte der Philosoph und Professor für Kulturwissenschaft Philipp Hübl im Deutschlandfunk Kultur einen Kommentar mit dem Titel „‚Struktureller Rassismus‘ – ein irreführender Begriff „. Er argumentiert sich darin bis zur These vor, dass „mit der diffusen Rede vom ’strukturellen Rassismus‘ […] niemandem geholfen [sei]“. Diese These ist mehr als fragwürdig. Die Argumentation dahinter ist es auch. Ich möchte hier auf ihn und seinen irreführenden Kommentar antworten. Sachlich, ausführlich und öffentlich – weil Rassismus keine Privatsache ist.

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Blog #3: Mein Jungfernhäutchen ist in Wahrheit ein Schellenkranz

von Ulla Hiltl

Das Jungfernhäutchen ist ein ganz besonderes Gewebe. Es liegt im Verborgenen und kaum jemand kann wahrscheinlich wirklich beschreiben, wie es aussieht. Weil es niemand zu Gesicht bekommt. Dabei spielt es zumindest in der Vorstellung von der sogenannten Entjungferung eine große Rolle. Teilweise wird das unversehrte „Häutchen“ tatsächlich als Garant für den Nachweis gehandelt, dass eine Frau noch nie mit einem Mann geschlafen hat. Als Beweis für den Wert der Frau mit unberührtem Hymen, wird am nächsten Morgen das blutbefleckte Laken präsentiert.

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Blog #2: Why we should all be feminists

von Bo Franke

Je nach dem, wie weit Du in dem Thema bist, sind die folgenden Gedanken nicht neu. Genauso wenig wie der Titel. Wenn das so ist, freut es mich. Es gibt aber anscheinend immer noch Leute, die bei ‚Feminismus‘ innerlich zucken. Wenn für Dich also allein der Titel nach Vorwurf klingt, dann tu Dir den Gefallen und geh ein paar Schritte mit. Keine Angst, ich habe doppelt eingecremte Samthandschuhe an, nur gute Nachrichten und höchstens die Absicht, ein paar Berührungsängste zu nehmen. Deswegen fange ich auch ganz vorne und ganz basic, sozusagen bei Level 0 und bei mir an.

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KAY-LEE from the Blog ist da

2021 und wir haben einen Blog. Einen echten. ab sofort findet ihr hier jeden Donnerstag frisches aus der KLiteraturküche. Kay-Lee präsentiert in ihrem Blog 100% Content. Das können Kommentare, Reaktionen Literatur, Tipps, Empfehlungen und das Beste aus der Presse sein.

Ihr habt selbst etwas, das hier digital bei uns veröffentlicht sehen wollt? Dann schreibt uns an, schickt am besten eure Idee oder euren Beitrag direkt mit und wir schauen, ob oder wie das passt. Das geht an:

redaktion@kliteratur.de

Blog #1: Disziplin, Kapitalismus & Tausend Jahre Bier

von Jonas Linnebank

Ich bin kürzlich 32 Jahre alt geworden und trinke seit circa 18 Jahren Bier. Daran zeigt sich vor allem eins: an Bier zu kommen war für mich immer recht einfach, egal in welchem Alter. Bier zählt für viele Menschen zum Grundnahrungsmittel und natürlich als Belohnung für Anstrengung, Arbeit und (temporäre) Askese. Als es Ende Ende 2020 hieß, dass die Gastro-Betriebe wieder zumachen müssen, war die Ansage an meinen Freund*innenkreis klar: “Ich weiß nicht, was ihr heute Abend macht, aber ich setze mich in die Kneipe und trinke Bier. Ihr seid alle eingeladen, aber ich werde nicht mit mir diskutieren lassen in Sachen Abendplanung.”

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Habt ihr es schon gehört ?

Das Hörbuch zum ELK² ist da! Das ist Poesie für eure Ohren und das in 8 Sprachen. Die geladenen Dichter*innen unseres 2. Europäischen Literaturfestivals KölnKalk lesen ein paar ihrer Texte in Originalsprache. Keine Angst, übersetzt ist das ganze natürlich auch. Also rein in die Pantoffeln, ab auf die Couch und Europa im Wohnzimmer und Resonanzmodus an. Die da sind Stimmen, um gehört zu werden….

Videorückblick vom ELK² und beide Hörbücher gibt’s hier