Ein ELK kommt selten allein,

wie es aussieht. Denn viele, viele kamem am zum 1. europäischen Literaturfestival nach Köln-Kalk. Dafür nochmal ein herzlichen Dank an alle, die kamen, mitgeholfen haben, gelesen haben und das ELK so zu einem äußerst lebendigen Literaturfestival gemacht haben. Langsam laden sich unsere Kräfte wieder auf. Wir blicken zurück und auch schon nach vorne, denn auch uns hat es jede Menge Spaß gemacht und war uns jede Mühe wert. Insofern hoffen und planen wir bald schon die Fortsetzung.

Bildhafte Eindrücke, Stimmen und eine Zusammenfassung vom Festival gibt es in unserem Internetz. Hören, was das ELK war und wie es gewirkt hat, könnt ihr bei den netten Leuten von KölnCampus, die einen kleinen Beitrag gebracht haben, den ihr hier nachhören könnt. Und noch mehr Texte und Stimmen zum ELK gibts natürlich in unserem Medien-Speicher.

Ansonsten? könnt ihr euch schon auf die Kliteratur #4 freuen. Sie kommt von Zeit zu Zeiten (d.h noch diesen Herbst). Alles weitere dann demnächst, wenn Kay-Lee gefrühstückt hat….

4,3,2,1…. – ELK!

Ihr lest richtig, noch 4 kurze Tage voller Arbeit und das Europäische Literaturfestival Kalk ist voll da. WHOOP WHOOP!!! Kommt Freitag Abend nach Kalk, verbringt Samstag den ganzen Tag in Kalk-City, tanzt mit uns durch die Nacht und dann katern wir sonntags gemeinsam unsere Kultur zum Frühstück.

Eine Sache vorneweg: Die Party findet in der schönen TANZFAKTUR statt. Von Kalk aus sind das gerade mal 10 Fahrradminuten bis zum Dancefloor, mit der Bahn ein paar mehr (KVB, Linie 7: Haltestelle „Poller Kirchweg“). Also kommt am besten mit nem Fahrrad – und für die Fahrradlosen gibts einen 1a-Shuttleservice durch die netten Nextbike-Räder. Die könnt ihr euch solange der Vorrat reicht in Kalk ab 20:00 kostenlos ausleihen, wenn ihr schon einen Nextbike-Account oder eine KVB-Zeitkarte/Studentenausweis habt. Falls nicht registriert euch vorab auf Nextbike selbst um den Shuttleservice nutzen zu können. Dieser Weg wird 1 leichter sein:

Kalk ist ready fürs ELK! Wir freuen uns au EUCH!

Opening3000

Das Europäische Literaturfestival Köln liegt in den Wehen und fest steht schon jetzt: Es wird ein dickes und schönes ELK. Vorher gibt’s aber auch schon ein Grund zum Feiern und Vorbeikommen! Am Freitag, 23.8., ab 18:00 eröffnen wir ganz offiziell unser neues Hauptquartier in der Odenwaldstraße 41.

Mit Drinks, Kunst von Gizem Guvendag, jeder Menge Les- und Hörbarem aus der Parasitenpresse und dem liberladen, gute Laune ++ und allem Schnick und anderem Schnack. Der KUNTs stellt sich vor und macht die Tür zu seinen 22m² ganz weit auf . Kommt rum und drink doch eene mit….

ELK-Programm + Früher Vogel

Liebe Leute,

das Programm für das Wochenende des Europäischen Literaturfestivals Köln-Kalk 2019 steht. Ihr könnt nachlesen wer wo wann liest und wann und wo die fette fette Fete ist!

Außerdem könnt ihr euch jetzt anmelden und einen echten Schnapp machen: Es gibt den Eintritt zur Party, den Reader mit Texten von allen acht Autor*innen und entweder eine KLiteratur eurer Wahl oder 50% Rabatt auf ein Band der parasitenpresse. Schreibt einfach eine Mail mit eurem Namen an info@eulit.org

Schlagt zu. Meldet euch an. Freut euch auf:

Kay-Lee Teratour und friends!

ELK? ELK!

Beim Europäischen Literaturfestival Köln Kalk, 6.-8. September 2019, lesen acht europäische Dichter*innen in ihren Sprachen und deutschen Übersetzungen.

Als Gäste erwarten wir: Lidija Dimkovska (Nordmazedonien/Slowenien), Nurduran Duman (Türkei), Alexander Estis (Russland/Schweiz/Deutschland), Izabela Morska (Polen), Audun Mortensen (Norwegen), Danae Sioziou (Griechenland), Kinga Tóth (Ungarn/Österreich/Deutschland) und Arvis Viguls (Lettland).

Nach der Auftaktlesung am Festivalfreitag, bei der alle Autor*innen zu hören sein werden, gibt es am Samstag Nachmittag Lesungen im öffentlichen Raum – an verschiedenen Orten im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Kalk. Ein Rahmenprogramm mit Kölner Akteur*innen findet am Ottmar-Pohl-Platz statt.

Am Samstag Abend feiern wir eine Festival-Party mit verschiedenen Live-Acts geben. Abgeschlossen wird das Festival durch ein gemeinsames Frühstück im Integrationshaus.

Das Festival ist ein Kooperationsprojekt von In-Haus e.V. Integrationshaus e.V., Parasitenpresse, KUNTS e.V. und der Kölner Literaturzeitschrift KLiteratur.

Mehr Zeit für die Zeiten

Der Einsendeschluss zur KLiteratur #4 „von Zeit zu Zeiten“ wird verlängert auf den 30.6.

Denn wir habens ja, also wir haben die Zeit dafür. Oder ehrlich gesagt, haben wir grade sehr wenig Zeit und kommen vor Juli noch nicht dazu, eure Texte zu sichten und zu lesen. Und deswegen gibts 2 Wochen zum schreiben und malen und künsteln obendrauf.

Der Grund ist dem, das, der KUNTs e.V. und damit auch Kay-Lee gerade ein neues Zuhause beziehen. Wir haben ein echtes und frisches Headquarter in Köln-Kalk und damit einges vor. Was damit passiert, wann er offiziell eröffnet wird und wie unsere Arbeit damit auf ein krass professionelles Niveau gehoben wird, werdet ihr rechtzeitig erfahren. Und dann vielleicht ja auch mit dabei sein. Also bei regelmäßigen Autor*innenrunden, Mini-Lesungen, offenen Redaktionssitzungen und gemeinsamen Gehirnstürmen und dann natürlich bei unserem Headliner für dieses Jahr: Das ELK!

Das ELK? Ja, das ELK. Das europäische Literaturfestival Kalk vom 6.-8. September. Hier schonmal die Einladung dazu, voll medial und so:

#4: von ZEiT zu ZEiTEN

kommt die KLiteratur. Die #3 ist fertig und erscheint am 4.5! Zeit also sich an die #4 ran zu machen. Für uns und für EUCH. Denn:

Es gibt Zeit. Es gibt die Zeit. Die eine Zeit — ohne Anfang und ohne Ende. Oder? Kann die Zeit alt werden? Was ist ein Zeitalter? Was macht ein Zeitalter aus? Wo trennen sich zwei Zeiten voneinander und wann kommen sie wie zusammen? An einem Zeitpunkt, erst beim nächsten, zu einem Ereignis oder nur im Verlaufen? Wie lassen sich Zeit und Zeiten rechnen? Wo hören Geschichten auf und wo fängt die Geschichte an? Wo sind die guten alten Zeiten abgeblieben und wo ist die Zukunft, wenn man sie braucht? Wann war die gegenwärtige Zeit jemals nicht die schnellste, unübersichtlichste und unruhigste?
Die Zeit hat Ruhe. Die Zeiten haben keine. Wir gehen von Zeit zu Zeiten.

Einsendeschluss: 16.6.2019

Erscheinen soll die #4 dann im September.Wie nah ihr am Thema bleiben müsst? Kommt drauf an, ob das Thema gerade Knoblauch gegessen hat und wie ihr persönlich so dazu steht. Bezug ist gut, bleibt aber eure Sache. Gemeinhin gilt: Interpretieren geht über Frisieren. Alles geht. Nichts muss. Aber alle müssen mal. Gehen. Also schreibt, malt, fotografiert und schickt uns Dinge, solange ihr noch könnt. Es gehen auch mehrere Sachen, bereits veröffentlichtes Material, neues, kurzes, langes, farbiges, Fotos, Bilder, Collagen, Essays, Gedichte, Comic, …. am liebsten als einzelne Dateien ausgewählt und angehängt (.pdf-, .odt- oder .doc mit Name und Titel), wenn es mehrere Sachen sind. Bildmaterial gerne als .jpg- oder .tiff-Dateien, auch mit Namen und ggF. Titel benannt.

MUCHO GUSTO, Mucho Danke! und viel Spaß beim schreiben und machen! Wer eine konkrete Aufgabe will, kann sich sehr gerne auch unsere Lyrik zu selbermachen widmen und sich den Anstoß hier unten, bei facebook und instagram downgeben lassen.

Gott ist durch. Der Zugang ist da. Jetzt wird ausgeteilt….

und zwar mitten ins Gedich… ins Gesicht! Denn wer austeilt, ist auf teilen aus! Aber was wird wie wozu woraus geteilt? Aus Glück, aus Erfahrung? Aus Zufall, aus Teilen?

Es ist ein unübersehbarer Teil des Alltags, dass eine Person 200m Luftlinie neben dir an der Straßenecke nach Geld und Essen fragt. Es ist eine Seite, eine passende Antwort einzubehalten, eine andere, sie zu teilen. Es ist ein ganz anderer Teil der gleichen Szene, alltäglich andere Menschen nach Geld zu fragen. Und da ist noch ein anderer Teil dazwischen, der hier verbindet oder trennt oder den Unterschied nur sichtbar macht. Das ist vielleicht ein Bruchteil deines Lohns. Und es ist eine Sache, dass dieser Teil auf der einen Seite groß und hilfreich ist, und der selbe Teil auf der anderen Seite so unaufmerksam anders und unbedeutend. Was ist das Teil, was die beiden Seiten verbindet? Eine grundlegende Erfahrung, die alle Menschen teilen? Und wenn ja, was wäre das: Liebe? Kummer? Egoismus? Leidenschaft? Hunger? Zufall? Angst?

Ach Angst… Angst yok, Brudi! Kommunikation var, Sister!

– Haben Sie das jetzt verstanden? Was heißt ja auf Türkisch?
Nein auf Japanisch? Was heißt OK auf Arabisch?
Wie sagt man Bitteschön auf Russisch?
Oder war diese Auswahl zu stereotyp?
Teilen wir uns die deutschen Ausländer zu stereotyp ein?
Und warum teilen wir gegen Ausländer in der Regel aus?
Ist Sprache immer auch schon Gewalt?

Halt Stop! Jetzt rede ich! Wirklich!
Spielworte von einer Literaturzeitschrift!
Die schreiben auch nur mit Wasser!
Sie hätten singen sollen! Achtung: Metapher!
Diese kreative Dummheit ohne Konsequenzen!
Ich teile aus! Jetzt müsst ihr mitdenken!
Partituro ergo sum, und du bleibst 3 mal dumm!
Keine Gnade, keine Rücksicht!
Wenn eine Linie dein Gesicht trifft!
Wie Blitzlicht! Die Faust sitzt!

Leude. Ganz ruhig. Nützt doch nicht. Kay-Lee fragt ja nur. Wir haben haben ja selber keine Ahnung. Wir verstehen uns doch, oder? Können uns verstehen, meine ich. Mit weniger Ausrufezeichen. Wusa. Reiben wir uns die Ohrläppchen und kommen etwas runter…. Genau so…. Horchen in unsere innere Mitte. Suchen gemeinsam, ob wir sowas wie eine Mitte haben. Und wenn nicht, ist das auch ok. Das Zentrum kann nicht halten. Und wenn da in unserer Mitte nix ist, ist da wenigstens genug Platz für anderes Zeug.

Und natürlich für die KLiteratur, also teilt kräftig aus, denn wir stecken wieder alles ein: Ob es sich also um Inhalt, Sprache, Texte, Bilder, Fotos, Comics, Reportagen, Almosen, Gedichte, Essays, Medienschnipsel, Hunger, Kritik, Beleidigungen, Leserbriefe, Verleumdung, Reaktionen usw. usf. dreht: Schickt uns eure Drehungen und Windungen, im März wird das zusammenfließen und mit euch dann im April geteilt.

Einen Gutes Neues Jahr 2019 und Alles und Liebe wünscht euch

Kay-Lee Teratur.

Einsendeschluss: 17.2.2019, mehr Infos: kunts@posteo.de www.kliteratur.de www.facebook.com/kliteratur www.instagram.com/kliteratur

Und dann kam Kay-Lee….

nix Polly, KAY-LEE ist jetzt da und verdreht euch die Köpfe.

Nach viel und noch mehr Arbeit an der zweiten Ausgabe und dem aller aller letzten Drücker, kommt die KLiteratur #2 eben heute heute frisch aus dem Drucker. Sie ist ganz zart und weich und duftet hemmungslos nach Schicksal und Neugeborenem. Und noch schläft sie, aber am 10.12. um 20:00 Uhr heißt sie euch im Literaturklub Köln in der Wohngemeinschaft willkommen!!!

Sie ist bereit für Euch und ihr dürft am 10.12. nicht nur gucken, sondern gerne auch anfassen, mit nach Hause nehmen und ihr Zuhören. Zuvor lesen euch RANA NADJI, CHRISTIAN LANGE-HAUSSTEIN und ANNA-PIA JORDAN BERTINELLI vor, danach wird gefeiert, denn die KLiteratur macht ihren zweiten Schritt…. denn es gilt:

Jedem Anfang wohnt ein Zugang inne

 

Aufnehmen, Verdauen und dann kommt sehr bald was dabei raus….

Nur was? Vielleicht fragt ihr das. Vielleicht wissen wir das. Vielleicht wissen wir das aber auch erst, wenns soweit ist. Aber das ist bald. Denn bald ist es soweit, dass es November ist. Und November ist ein guter Monat, um sich geistigen Winterspeck anzulesen. Allen, die Appetit und Hunger auf neue Leckerbissen haben, können wir viel sagend versprechen: Es wird Gourmet!

Wir arbeiten heftig an der zweiten Ausgabe der KLiteratur und schneiden, schmelzen,  schmoren, filtern und mixen alles, bis es servier- und verzehrfertig ist. Dann wird es mit  einem guten Schuss Radikalität gewürzt und mit analytischer Phantasie abgeschmeckt um es dann in Kunst und Gehirnsaft einzulegen, bis aus den Töpfen künstliche Intelligenz steigt, die man dann nur noch mit Zucker übergießen muss. Oder sowas in der Art….

Jedenfalls wird alles anders, alles neu und am Ende alles gut. Soviel wissen wir zumindest schon. Auch diese binäre Plattform wird sich selbst erneuern. Bis dahin, ernährt euch gesund und probt schon mal die Revolution (she will not be televised).