(Cover-Illustration: Lina Ehrentraut)

KLiteratur #6! OUT NOW ….

So much wow!

Heute gibt es statt des alldonnerstäglichen Blogs die hottesten News und Content in Sachen KLiteratur #6. Fangen wir mit der Nachricht an, auf die wir und ihr wahrscheinlich am meisten gewartet habt:

  1. Die 6. Ausgabe der Kölner Literaturzeitschrift ist da. Es gibt sie schon in den Kölner Buchläden und natürlichst online bei uns im Shop. 2 Klicks und Kay-Lee macht sich auf den Postweg zu Euch. Oder holt euch als Sparfüchse direkt das Abo.
  2. Gute Nachricht: 90 Seiten geballte KLiteratur-Power & Sie ist wunderwunderschön…Get ready for Gönnung!
  3. Am Samstag gibt es quasi ein russisch-deutsches ELK-Preview mit Alexander Estis, Adrian Kasnitz und Drinks. Kommt gerne vorbei und sagt das weiter: Datscha-Abend, 17.7., 20:00 Uhr, Pflanzstelle Kalk
  4. Zeigen wir hier schon mal, was in der 6. KLiteratur alles auf den Tisch kommt und wünschen: Guten Hunger

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Blog #19: Vorsicht: Geld.

Von Anna Pia Jordan-Bertinelli

Schriftstellerei ist ein Beruf wie jeder andere auch – oder? Gedanken darüber, was passiert, wenn mensch von literarischem Schreiben als Erwerbstätigkeit erzählt oder erzählen lässt, und was das mit Juli Zeh und dem durchschnittlichen Preis für ein Bio-Ei zu tun hat.

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Blog #18: Die deutsche EM-Niederlage kostet die CDU 5%. Danke Jungs!

Von Philipp-Bo Franke

Deutschland ist ausgeschieden. Vorbei. Verloren. Verspielt. Denn im Fußball gilt: Wer keine Tore schießt, kann in der Regel auch nicht gewinnen. Das ist nicht neu, aber bei den deutschen EM-Auftritten wieder mal sichtbar geworden. Ebenso wenig neu, aber während dieser EM wieder sichtbar geworden, ist, dass so ein internationales Fußballevent auch immer ein Stück Hunger nach Völkerschlachten präsentiert und nicht nur Kanal für die Machtgelüste der Funktionäre, Sponsoren und nationalen Verbände ist, sondern auch für die Sehnsüchte nach Heldentum, Kampf und unschuldigen Nationalfeelings in kollektiver Harmonie.

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Blog #17: Meinungsvielfalt in der freien Marktwirtschaft.

Von Jonas Linnebank

Deutsche Medienunternehmen und Zeitungsverlage haben gekämpft. Und zwar erfolgreich: Für ein Leistungsschutzrecht. Es geht Ihnen um den Erhalt der Pressefreiheit, um Journalismus, um die Vielfalt der deutschen Presselandschaft – und um das freie Unternehmertum. Wie das eigentlich alles zusammenhängt? Darum geht es hier.

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Blog #15: Come As You Are.

Von Jonas Linnebank.

Ich gucke Zusammenfassungen internationaler Fußballspiele auf einer halb-illegal, illegalen oder sich dazwischen in der Grauzonen befindenden Homepage. Die Videos sind in der Regel zwischen zehn und fünfzehn Minuten lang. Dazwischen werden fünf und mehr Werbeanzeigen geschaltet. Es war wahrscheinlich dort, dass ich die neue (vielleicht mittlerweile alte) Crocs-Werbekampagne gesehen habe.

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Blog #14: Was hat die Pandemie mich gelehrt?

Von Zeynep Albaraz Gençer.

Chaotische, unbekannte und extraordinaere Situationen bieten den Leuten immer eine Lehre. Eine Person, die eine Krankheit, einen Bankrott, Auswanderung, Trennung erfaehrt oder eine Verwandte verliert, versucht im Morgengrauen “die Taille zu strecken“ und die Erfahrungen zu verdauen, nachdem sie den Boden des Spielfelds gesehen hat.

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Blog #12: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Von Jonas Linnebank.

Vor ein paar Tagen hat ein Kumpel von mir ein Video gepostet. Darin zu sehen: Mitglieder einer scheinbar palästinensischen Familie, die in ihrem Haus sitzen, über ihre Lieblingsräume erzählen, über Zukunftsträume phantasieren. Währenddessen sehen wir im Hintergrund Menschen mit schwarzen Hüten, Kippot, Bärten und Schläfenlocken die Wohnung ausräumen. Am Ende schubsen jüdische Männer den alten Patron des Hauses vom Stuhl aus dessen Garten. 5,8 Millionen Menschen haben das Video gesehen. Herzen und ergriffene Smilies schmücken die Kommentarspalten, keine Definitionen von ‘Othering’. 

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Blog #11: Antwort auf einen Leserbrief.

Von Philipp Hübl.

Bo hatte vor ein paar Wochen als Reaktion auf einen Text von Philipp Hübl einen Leserbrief verfasst, den er Herrn Hübl nicht nur geschickt, sondern auch hier veröffentlicht hatte. Philipp Hübl hat geantwortet. Diese Antwort möchten wir euch nicht vorenthalten. Wenn ihr teilnehmen wollt an der Diskussion, schickt uns eure Gedanken an kliteratur ät posteo punkt de.

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Blog #10: Meine Vagina.

Von Galina Rymbu.

Am 17. Mai 2013, zur Musik der Band смысловые галлюцинации
kam aus meiner Vagina ein Sohn
und danach – die Plazenta, die die Hebamme auf der Hand wiegend
hielt wie ein Fleischer. Der Doktor legte mir den Sohn auf die Brust
(da wusste ich noch nicht den Namen des Sohns)
und sagte: ihr Sohn. Und der Sohn bepinkelte mir sofort die Brust und den Bauch
und die Welt wurde zu meiner wunden Vagina, zu dem Sohn, zu seinem heißen Strahl,
seinem nassen, warmen Kopf, meinem leeren
Bauch.

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